China-Trends: Pharma & Co. vor großem Wachstumsschub

Von Dr. Clemens Kustner, ASPOMA Asset Management


Kluge Investoren setzen auf langfristige Trends. Der stark wachsende Gesundheitsmarkt in China ist so ein Trend: Nach Branchenschätzungen dürfte der Health-Care-Sektor bis 2020 um 10 % jährlich zulegen – auch wenn das Wirtschafts­wachstum schwächeln sollte. Umso schöner, dass aussichts­reiche Pharma-Titel aus dem Reich der Mitte billig zu haben sind.

Die Treiber hinter dem Wachstum des Health-Care-Markts in China sind zahlreich und robust: Das Land hat mit knapp 1,4 Milliarden Menschen den größten weltweit größten Patienten-Pool, und der Anteil älterer Personen steigt rasch. Hinzu kommen steigende Behandlungsquoten sowie verbesserte Leistungen der Krankenversicherer. Last but not least können sich auch immer mehr Chinesen eine private Krankenpolice leisten – das vergrößert die Nachfrage nach medizinischen Leistungen ebenfalls.

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Bald wieder mehr M&A-Deals im Healthcare-Bereich

Von Mario Linimeier Healthcare-Analyst  bei der Fondsboutique Medical Strategy. 

Donald Trumps geplante Steuerreformen könnten das  Übernahmekarussell im Gesundheitswesen auf Touren bringen

Im vergangenen Jahr haben im Healthcare-Sektor Firmenzusammenschlüsse und Übernahmen (M&A) mit einem  weltweiten Volumen von 283,4 Mrd. USD stattgefunden. Das war immerhin der dritthöchste Wert seit 2001, aber nichts im Vergleich zum Jahr zuvor. 2015 belief sich das globale M&A-Volumen auf 392,4 Mrd. USD. Der Rückgang lag 2016 somit bei rund 30%.

Hauptgrund für die rückläufigen M&A-Aktivitäten waren neue steuerliche Regelungen, mit denen Washington etwa die Übernahme von Allergan durch Pfizer verhindert hatte. Wäre der Deal zustande gekommen, hätte das
globale M&A-Volumen im Healthcare- Bereich einen neuen Rekord erzielt. Jetzt könnten es erneut steuerliche Änderungen sein, die die M&A-Aktivitäten beeinflussen – nur in die andere Richtung.

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Biotechnologie – in langfristiges Wachstum sinnvoll investieren

Von Gerd Häcker, geschäftsführender Gesellschafter der steinbeis & häcker vermögensverwaltung

Der Biotech DAX konnte zuletzt von der allgemeinen positiven Stimmung der Biotechbranche in den USA profitieren. Das ist nicht selbstverständlich, denn oft waren starke Bewertungsunterschiede zwischen europäischen und amerikanischen Biotechnologieaktien in der Vergangenheit zu beobachten. Die Ursache hierfür liegt oftmals im Investitionsverhalten. Der typische europäische Biotechnologieinvestor fragt zuerst nach der Entwicklung der Finanzdaten und Cash-Flows, bevor er investiert. Amerikanische Investoren dagegen sind häufig Branchenspezialisten, die viel mehr die Innovation und Potenziale der Entwicklungspipeline von jungen Biotechfirmen bewerten, bevor das eigentliche Geld verdient wird. Daher gibt es manchmal bedeutende Diskrepanzen in den Bewertungen von Unternehmen mit vergleichbaren Chance-Risiko-Profilen.

Demographie sorgt für Wachstumsphantasie

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