Automatisierung – Wo steht China?

Gastbeitrag von Dr. Clemens Kustner, ASPOMA Asset Management

Bitte beachten Sie den Disclaimer!

Die Wachstumsraten im Bereich Automatisierung in China sind hoch, das Volumen ist jedoch noch gering, insbesondere relativ zur Größe des Landes – das aber bedeutet „viel Potential für die Zukunft“.

Automatisierung – wo steht China?

Wissen Sie, wo das modernste Fertigungswerk von BMW steht? Viele würden vermutlich antworten „natürlich in München; oder vielleicht doch in Regensburg? Oder in Spatanburg in den USA?“

Die richtige Antwort ist dagegen: Shenyang, China! Bei der Einweihung Ende Mai bekamen die Gäste die neue Fertigungswelt zu sehen: Disko tanzende Fertigungsroboter; Arbeiter, die innovative Exoskelette tragen, die wie ein zweites Skelett als äußere Stützstruktur für den Körper dienen und den Kraftaufwand bei körperlich anstrengenden Arbeiten reduzieren; mobile „Smart Devices“, die den Arbeitern in der Fertigung permanent alle Information zur Verfügung stellen, die sie benötigen; Arbeiter tragen „Augmented Reality“ Brillen, die es ihnen ermöglichen, „Virtual Reality“ Produktions- und Montageteile, wie beispielsweise einen Motor, von innen zu sehen. Weltweit führend ist auch die hochgradig vernetzte Produktion: Durch eine „Internet-of-Things-Architektur“ können über die Fahrzeug-Identifikationsnummer jedem im neuen Werk produzierten Auto einzelne Komponenten, Arbeitsschritte und Maschinen zugeordnet werden. Höhere Effizienz und bessere Qualität wird dadurch ermöglicht. „Automatisierung – Wo steht China?“ weiterlesen

Die Suche nach „Alpha“

Verantwortlich für den Inhalt:  Marc Siebel, Geschäftsführer der Peacock Capital

Bitte beachten Sie den Disclaimer!

Die Suche nach „Alpha“, also nach einer marktunabhängigen, positiven  Rendite oberhalb eines Index oder Marktsegmentes ist für Fondsmanager schon seit je her die schwierigste Aufgabe. Für Investoren ist aber dieser Zusatzertrag gerade jetzt in Zeiten des Anlagenotstandes wichtiger denn je. Wenn der Markt rentenseitig und nun auch aktienseitig kein Bargain mehr ist, ist ein Festhalten an indexnahen Investments wie ETFs gefährlich. Aktuell kennen Aktienmärkte – getrieben durch gelpolitische Geldschwemme – nur einen Weg, den Weg nach oben. Und wie so oft führt dies in eine lang anhaltende Hausse, die allerdings überschiesst  und heftig korrigieren kann.

Als langjähriger „fundamentaler“ Stockpicker gibt es da wie auch in 2000 diverse Warnsignale. Blasenbildungen bei einzelnen Sektoren wie derzeit bspw. Technologie sind ein Warnsignal. KGVs breiter Indizes erklimmen Werte von 16x und mehr. Das wäre nicht pauschal teuer, unter Berücksichtigung historischer Margen und niedriger Zinsbelastung allerdings zu hinterfragen. Wenn sich in dieser Situation die Chance ergibt, Unternehmen mit einem deutlichen Abschlag zum aktuellen Wert zu erwerben, ist man durch diese „margin of safety“ ein gutes Stück vor Kursverfall geschützt. Holdingesellschaften, obgleich oft nicht gern gesehen wegen ihrer Komplexität und mässiger Shareholderfreundlichkeit, bieten diese Möglichkeit . „Die Suche nach „Alpha““ weiterlesen

Geldanlage mit Öl: Wenig Gleichlauf mit anderen Anlageklassen

Von Markus Steinbeis, geschäftsführender Gesellschafter der Steinbeis & Häcker Vermögensverwaltung

Bitte beachten Sie den Disclaimer!

Angesichts des zinslosen Umfelds sind Investoren weltweit auf der Suche nach Anlagealternativen. Es wächst verstärkt der Wunsch in Anlagen zu investieren, denen reale Vermögenswerte zugrunde liegen. Aufgrund der aktuell niedrigen Preise für Erdöl fragen sich viele Anleger, ob und wie sie nach sieben enttäuschenden Jahren wieder von eventuell steigenden Preisen profitieren können.

Strategisch können Rohstoffe wie Öl als Beimischung in einer Vermögensanlage durchaus sinnvoll sein. Sie sind in der Lage, ein Portfolio zu diversifizieren, da sie ihre eigenen Zyklen haben und deshalb eine divergierende Wertentwicklung gegenüber Aktien und Anleihen aufweisen. Darüber hinaus federten Rohstoffe in der Vergangenheit oftmals inflationäre Tendenzen ab. Allerdings lebten wir zuletzt fast 10 Jahre in einer deflationär geprägten Welt. Trotz aller geldpolitischen Exzesse bis hin zu Negativzinsen sind die Preise der wichtigsten Rohstoffe in den letzten Jahren kollabiert. Schwaches weltweites Wirtschaftswachstum aber vor allem ein zuletzt stark steigendes Angebot hat bei den Preisen für Erdöl zu einem der dramatischsten Einbrüche der letzten 30 Jahren geführt. Mit Hilfe von neuen Technologien bei der Gewinnung von Öl aus Schiefergestein sowie der Uneinigkeit der OPEC bezüglich der Fördermengen überstieg das Angebot mehrere Monate lang eine inzwischen wieder anziehende Nachfrage mit entsprechenden negativen Auswirkungen auf die Preise. „Geldanlage mit Öl: Wenig Gleichlauf mit anderen Anlageklassen“ weiterlesen

Schlägt jetzt die Stunde Japans? Nippon is back!

Von Dr. Harald Staudinger, ASPOMA Asset Management

Bitte beachten Sie den Disclaimer!


Japanische Aktien haben in den vergangenen 5 Jahren US Aktien um 42% und europäische Aktien sogar um 59% übertroffen. Es gibt viele Gründe, warum Japan auch in den nächsten Jahren die bessere Alternative sein wird.

 

Japan – ein vernachlässigter Markt

Seit dem Platzen der Immobilienblase in Japan Ende 1989 ist der Anteil japanischer Aktien in den globalen Aktienindizes von 40% auf aktuell etwa 10% gefallen. Das Interesse internationaler Investoren an Japan nahm im Zuge der Korrektur stark ab. Aktuell sind internationale Investoren sogar im Vergleich zu diesem niedrigen Wert noch deutlich untergewichtet. Japan spielt in den Portfolios vieler Investoren keine entscheidende Rolle mehr. Häufig, wenn überhaupt, wird der Japananteil nur noch in Form von Indexfonds (ETFs) abgebildet. Daher setzen sich globale Investoren nicht aktiv mit den Chancen auseinander, die der japanische Markt bietet. Japan ist daher ein vernachlässigter Markt.

Dabei bietet Japan große Chancen und ein attraktives Ertragspotential. Das sollte eigentlich nicht überraschen, da Japan nach den USA und China immer noch die drittgrößte Volkswirtschaft und der zweitgrößte Kapitalmarkt der Welt ist. Und es gibt schlagkräftige Argumente dafür, dass japanische Aktien schon bald wieder im Fokus der internationalen Investoren stehen könnten.

 

Japans Performance verdient Aufmerksamkeit „Schlägt jetzt die Stunde Japans? Nippon is back!“ weiterlesen